Herbstlauf – The GREAT10k Berlin

The GREAT10k in Berlin

Für mich ging es am 8.Oktober das erste Mal an den Start beim GREAT10k in Berlin. Der GREAT10k gehört zu den beliebtesten Volksläufen in Berlin und jedes Jahr starten rund 7.000 Läufer über die flache sowie schnelle Strecke.

Wie immer war die Vorbereitung auf diesen Lauf eher Mau. Zwar hatte ich mir fest vorgenommen über den Sommer weiter fleißig zu laufen, aber daraus wurde wie immer nichts.

Nun haben wir das Saisonende in der Ruderbundesliga und es ist mehr Zeit zum Lauftraining. Das Wochenende begann mit einer kurzfristigen Teilnahme an der Langstrecke „Quer durch berlin“ im Frauenachter. Die 7km lange Strecke, sowie das nass kalte Wetter verlangte uns Sportlern einiges ab. Die Beine brannten bereits am Abend und „freuten“ sich auf den nächsten Tag und die 10km beim GREAT10k.

Ziel war es eigentlich unter 50min zu rennen, doch durch die nicht eingeplante Langstrecke am Vortrag, wollte ich einfach nur noch über die Strecke kommen.

Die Strecke

Der Start/Zielbereich liegt direkt vor dem Schloss Charlottenburg und verfügt so über eine einzigartige Kulisse! Die Strecke führt ua. durch den Berliner Zoo, vorbei an den Tigern und Nashörnern.

Der genaue Streckenverlauf*: Spandauer Damm, Otto-Suhr-Allee, Ernst-Reuter-Platz, Straße des 17. Juni bis zur Siegessäule, Hofjägerallee, Stülerstraße, Katharina-Heinroth-Ufer, durch den Zoo Berlin zum Elefantentor, Budapester Straße, Kantstraße, Windscheidstraße, Sophie-Charlotte-Platz.

Der Lauf

Mal wieder viel zu weit hinten im Startblock eingereiht ging es pünktlich um 12:00 Uhr los mit dem Lauf. Nach zwei Tagen Dauerregen wurden wir Läufer aber mit einem milden Wetter und sogar Sonne belohnt.

Die ersten zwei Kilometer musste ich mir manchmal noch ein wenig meinen Platz suchen, aber danach hatte sich das Feld gut auseinander gezogen, sodass man genug Platz hatte zum laufen und dennoch nicht alleine war.

Die ersten 3km konnte ich mein Tempo von 5:00min im Schnitt noch sehr gut halten. Danach merkte ich leider, wie die Beine immer schwerer wurden und die Muskeln fest. Die Trainingseinheiten der Woche, sowie die Langstrecke am Vortag machten sich bemerkbar. So schraubte ich meine Erwartungen an eine 50min Zeit herunter und sagte mir, dass 55min auch gut sind. Dennoch versuchte ich den Schnitt so lange wie möglich unter 5:30min/km zu halten.

Bei Kilometer 6 ein kleiner Trinkstand. Warum auch immer brauchte ich wirklich auch Wasser und bin 20m locker gegangen um mich nicht wie sonst zu verschlucken und dann ging es weiter. Die anderen Läufer zogen einen mit, sodass die Beine zwar weiter weh taten, aber das Ziel immer näher kam.

Das Ziel

Ich bin doch immer wieder erstaunt, dass die letzten 100 – 200 m eines Laufes mir dann wieder leichter fallen und der Blick auf das Zieltor mir zu einem kleinen Spurt verhilft. So konnte ich den ein oder anderen Läufer noch hinter mir lassen und kam mit einer Zeit von 51:28 min ins Ziel. Zwar fast 1,5 min an meiner angedachten Zeit vorbei aber dennoch eine Zeit, mit der ich zufrieden bin.

Im Ziel angekommen gab es dann eine der schönsten Medaillen die ich bisher mein Eigen nennen darf. Aber auch Wasser, Cola, Bier und verschiedene Limo-Sorten wurden an zahlreichen Ständen den erschöpften Läufern gereicht. Zielverpflegung also Top!

Fazit

Ein sehr schöner Lauf, für den man nicht sehr weit reisen muss und einen sogar in den Berliner Zoo bringt! Nächstes Jahr ist die magische 50 min Marke meine 😛

 

 

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