Potsdam läuft – 9. DAK Firmenlauf

Die schöne Landeshauptstadt Potsdam lässt grüßen

Potsdam – am 14. Juni fand in Potsdam der bereits 9. DAK Firmenlauf statt. Trotz der gleichzeitig stattfindenden Team-Staffel in Berlin, hatten sich 3200 Läufer und Läuferinnen zum 5,2km langen Firmenlauf angemeldet.

Nachdem der Lauf letztes Jahr noch im BUGA-Park stattfand, war der Start- und Zielbereich am Neuen Palais. Rein historisch und optisch natürlich die perfekte Kulisse. Für Läufer immer ganz wichtig – die Streckenführung. Anders als bei einigen Volksläufen, hatte man hier direkt nach dem Start genug Platz um seine Laufroute zu finden und sein Tempo zu laufen.

Von anderen Läufen kenne ich es, dass in der ersten Reihe oft nicht die schnellsten stehen, sondern „nur“ Mittelfeldläufer. Das ist natürlich gerade für die schade, die dort zu einer Bestzeit und evtl. dem Sieg rennen wollen. Das war hier anders, brav stellten sich alle Läufer entsprechend ihrer Fähigkeiten in die Wartezone.

Das Wetter hätte zum Lauf nicht perfekter sein können. Bei angenehmen 21 Grad und Sonne fiel pünktlich um 19:00 Uhr der Startschuss. Auf der Strecke ein fröhliches miteinander und viele Zuschauer, die jeden Läufer anfeuerten.

Ziel

Ein weiteres Problem bei Läufen mit so vielen Teilnehmern – die Zielverpflegung. Auch hier wieder ein „Hut ab“ an unsere tolle Kulturstadt Potsdam und den Ausrichter des Firmenlaufes. Man musste nach dem Lauf nicht anstehen um an sein Wasser, Schorle oder auch das wohlverdiente alkoholfreie Bier zu kommen. Keine Schlangen, kein Gedrängel – auch so kann es laufen.

Als Belohnung gab es eine Finishertasse, die nun im Büro jeden Tag an die erbrachte Leistung erinnert.

Ausklingen lassen konnte jeder Läufer den Abend auf dem Gelände. Es herrschte reges treiben an den Verpflegungspunkten, es wurden Erinnerungsfotos vor dem Neuen Palais gemacht und das Tanzbein vor der Bühne mit Livemusik geschwungen.

Alles in allem ein sehr gut organisierter und gelungener Firmenlauf!

Ergebnis

Von den 3200 angemeldeten Läufern und Läuferinnen gingen letztendlich 2772 auf die Strecke. Diese 2772 Läufer verteilten sich auf 230 unterschiedliche Unternehmen, weshalb das Motto des Laufes auch „Die etwas andere Netzwerkparty“ hieß.

Ich startete für meinen Träger, die Johanniter Unfallhilfe. Nachdem ich mir bereits am Wochenende bei der Ruderbundesliga mit meinem Team dem HavelQueen-Achter ordentlich die Beine zerschossen hatte, waren sie am Mittwoch immernoch platt. Daher machte ich mir auch auf eine gute Zeit keine Hoffnungen.

Zu meiner Überraschung lief es dann aber doch ganz gut. Klar die Beine taten weh und wenn sie gekonnt hätten, wären sie lieber spazieren gegangen – aber nicht mit mir. Auch wenn ich gefühlt nicht Vollgas geben konnte, wollte ich eine Zeit unter 25min über die 5,2km. Und das klappte auch, nach genau 24:13min kam ich im Ziel an.

Das bedeutete folgendes Ergebnis: Gesamtplatz 352 und bei den Frauen der 22. Platz.

Fazit

Mir hat der Firmenlauf und die Atmosphäre sowie die Organisation so toll gefallen, dass ich auch nächstes Jahr wieder dabei sein werde.

Der Veranstalter hat sogar ein paar Emotionen und Impressionen eingefangen und in einem Video auf seiner Seite veröffentlicht. Schaut einfach mal rein.

  

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.