McKinley Rucksack Katmai 40 +8 Flex

Mehr Tragekomfort mit dem Rucksack Katmai 40 + 8

Im Rahmen meines McKinley Produkttest durfte ich auch die Gelegenheit nutzen, den McKinley Rucksack „Katmai 40 + 8 Flex“ zu testen.

 Mit Rucksäcken von McKinley habe ich im Wanderbereich bisher gute Erfahrungen gemacht, dementsprechend hoch waren meine Erwartungen an den „Katmai 40 + 8 Flex“. In den letzten zehn Jahren habe ich unter anderem den Rucksack „Alaska 55 MLS“ getragen und damit mehrtägige Wandertouren in den Alpen absolviert. Die lange Lebensdauer meines „Alaska 55 MLS“ spricht für die durchweg hohe Qualität von McKinley Rucksäcken. Natürlich war ein dementsprechend umfangreicher Test in den acht Wochen nicht möglich.

Der erste Eindruck

Der erste Eindruck den der „Katmai 40 + 8 Flex“ auf mich machte war sehr gut. Die Verarbeitung des Rucksacks und die verwendeten Materialen machten einen sehr hochwertigen und robusten Eindruck. Das Design des Rucksacks ist mit dem grauen Farbton und wenigen Applikationen äußerst zurückhalten und gefällt mir damit sehr gut denn somit kann man den Rucksack zu verschiedensten Outfits tragen und er fügt sich immer super in das optische Gesamtbild ein.

Leider konnte ich den Rucksack noch in keiner Gebirgswandertour testen. Ich habe den Rucksack lediglich bei einem Kurztrip, über vier Tage, an die Mecklenburgische Seenplatte getestet. In meinem bisherigen Tagestouren-Rucksack (andererHersteller) habe ich zu Beginn der Wanderung alles Nötige etwas wahllos in den Rucksack getan und bin los gelaufen.

Gürteltasche

Mit dem „Katmai 40 + 8 Flex“ habe ich das erste Mal versucht die Sachen einer Tagestour etwas geordnet und sinnvoll zu verstauen. Hierbei startete ich gleich mal mit der kleinen Fronttasche am Hüftgurt. Eine ideale Tasche um das Handy und eine Geldbörse dort zu verstauen. So hat man die zwei wichtigsten Sachen immer „im Blick“ und sofort griffbereit. Für mich war hier besonders genial, dass ich mein Handy dort unterbringen kann. Ich nehme auf Wandertouren keine Kamera mit und schieße trotzdem gern Fotos. So kann ich jetzt  mein Smartphone schnell heraus nehmen ein Schnappschuss schießen und das Handy wieder sicher in einer Tasche mit Reisverschluss verstauen. Dies ist alle Male sicherer als das Handy in der Hosentasche zu verstauen und angenehmer als ein jedes Mal den Rucksack abzusetzen um das Handy aus dem Rucksack zu nehmen.

Halterung für Getränkeflaschen

An seinen Seiten hat der „Katmai 40 + 8 Flex“ je eine Stecktasche für Getränkeflaschen. Es passen sowohl gängige 1,0l sowie 1,5l Getränkeflaschen in die beiden Seitentaschen. Ein wie ich finde enormer Vorteil denn so ist man frei in der Wahl seiner Trinkflasche. Auch finde ich diese Lösung ideal, da ich gegenüber Trinksystemen mit Wasserbeutel und Trinkschlauch nicht sonderlich aufgeschlossen bin. Auch sind die Taschen für Getränkeflaschen nicht mit einem lästigen Reißverschluss versehen, so dass man die Flaschen immer schnell und unkompliziert aus dem Rucksack nehmen kann. Also zweitwichtigster Punkt „Unterbringung von Getränken“: top!!!

Das Flex-Tragesystem

  Das individuell einstellbare „Flex-Tragesystem“ am Rucksack kenne ich schon von meinem „Alaska 55 MLS“. Ich habe damit bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Da ich sehr groß bin richte ich mir das System immer auf die Einstellung XL ein. So ist stets gewährleistet, dass die Hüftgurte auch dort sitzen wo sie sein sollten. Auch das ergonomisch geformte Rückenteil bin ich vom „Alaska 55 MLS“ gewohnt und komme damit hervorragend zurecht, auch wenn der Rucksack mal wieder an seine Beladungsgrenze gebracht wird und man zehn Stunden durch die Alpen wandert. Rückenschmerzen gibt es mit diesem System nicht!!! Einen Innovationsfortschritt erkennt man beim „Katmai 40 + 8 Flex“ dann aber doch. Durch die mit einer porenartigen Öffnung versehenen Tragegurte und Rückenpolster ist das gesamte Trage- und Haltesystem wesentlich atmungsaktiver als bei meinem bisherigen Rucksack. Ein absoluter Pluspunkt wie ich finde, denn ins Schwitzen kommt man auf den Touren durch die Alpen immer…

Die integrierte Regenhülle

Integrierte Regenhülle… für mich ein Novum an einem Rucksack. Habe ich doch bisher immer eine Regenhülle im Zubehörshop besorgt. Diese haben dann meist nicht richtig auf den jeweiligen Rucksack gepasst und somit ihren Zweck nicht immer in Gänze erfüllt. Also absolut super das McKinley hier daran gedacht hat eine passende Regenhülle mitzuliefern. Die Regenhülle ist am Boden des Rucksack untergebracht und in jedem Beladezustand von  außen zu entnehmen. So ist ein schneller Zugriff immer gewährleistet. Genau das richtige für überraschende Regenschauer! Auch die Unterbringung an der Unterseite finde ich eine hervorragende Lösung denn sollte man den Rucksack mal versehentlich an einer feuchten oder nassen Stelle abstellen, so schützt die Regenhülle selbst im verpackten Zustand den Inhalt des Rucksacks vor Nässe und Feuchtigkeit von unten.

Stauraum

Für mich persönlich ist die Größe des „Katmai 40 + 8 Flex“ im normalen Zustand genau richtig für eine lange Tagestour durch die Alpen. Da ich immer viel Zeug mit mir herumschleppe um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein brauche ich einen großen Rucksack. Eine zwei bis drei Tagestour könnte ich mir mit dem „Katmai 40 + 8 Flex“ vorstellen. Bei Touren mit drei oder mehr Übernachtungen auf einer Hütte brauche ich dann doch den Stauraum eines größeren Rucksack wie etwa von meinem „Alaska 55 MLS“…

Für die Aufnahme von Regenbekleidung, ausreichender Getränke, Hygieneartikeln, Wechselkleidung, Wanderkarten und sonstigen Dingen des persönlichen Bedarfs eignet sich der Rucksack super – sofern die Reisedauer von drei Tagen nicht überschritten wird…

 Auch wenn es ungewöhnlich ist – aber auf den Komfort meines eigenen Schlafsacks möchte ich auch bei kurzen Touren von zwei oder drei Tagen durch die Alpen nicht verzichten. Um meinen Schafsack (McKinley „Magic Trek L“) im Rucksack zu verstauen nutzte ich bislang das untere Fach meines großen Wanderrucksacks. Das ist bei dem „Katmai 40 + 8 Flex“ leider nicht möglich. Hier muss ich den Schlafsack nun in das obere Fach des Rucksacks und damit zu allen anderen Sachen packen. Das gefällt mir persönlich nicht so gut aber der eigene Schlafsack auf einer Hüttentour ist ja auch ein kleiner Luxus…

Das Bodenfach

In das Bodenfach werde ich bei dem „Katmai 40 + 8 Flex“ nun Sachen packen, auf die ein schneller Zugriff von Vorteil ist. Für eine Regenjacke, ein 1-Hilfe-Packet oder eine Handypowerbank ist hier ausreichend Platz.

Die seitlichen Einstecktaschen für Wanderstöcke sind eine super Idee aber werden durch mich wohl weniger genutzt. Zum einen wandere ich zunächst lieber ohne Wanderstöcke und zum anderen befestige ich Wanderstöcke lieber am Äußeren Rucksack an den Riemen oder Schnurzügen. Der Grund dafür ist zum einen, dass ich das Beladevolumen meines Rucksacks im Inneren für andere Dinge nutzen möchte.  Und zum anderen, dass dreckige Wanderstöcke im Inneren des Rucksacks nichts zu suchen haben. Die Bodenteile eines Wanderstocks habe ich bislang nie sauber von einer Wanderung mitgebracht und deren Dreck hat in meinem Rucksack nichts verloren… also werde ich – sofern ich Stöcke mitführe – diese weiterhin am Rucksackäußeren anbringen.

Verarbeitung und Zusätze

 Die angebrachten Features wie Riemen, Schnürzüge und Zipper finde ich in ausreichender Anzahl am Rucksack. Ich finde es besonders wichtig solche Features zu haben um etwa wie eben schon genannt Wanderstöcke u. ä. an dem Rucksack befestigen zu können. Einzig und allein die Riemen oberhalb der Getränkehalter missfallen mir hier. Die Verarbeitung ist zwar gut aber die Riemen lassen sich nicht festziehen. Sie rücken sich immer und immer wieder von allein lose. Das nervt ein wenig denn das ist offensichtlich und wäre denke ich einfach abzustellen durch McKinley.

Gut gefallen mir die zwei Laschen am Kopfteil des „Katmai 40 + 8 Flex“. Hierkann man sowohl Karabinerhacken als auch andere Schnüre befestigen um etwa eine Iso-Matte zu befestigen.

Fazit

Abschließen bleibt folgendes festzuhalten: ich freue mich riesig darauf den „Katmai 40 + 8 Flex“ in diesem Sommer in den Alpen auf einer langen Tagestour zu testen. Außerdem möchte ich im Winter schauen ob er ebenso gut im Einsatz als Ski-Rucksack überzeugen kann.

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