Die McKinley Softshell-Jacke Big Lake

Pefekt bei jedem Wetter – die Softshell-Jacke Big Lake

Die Softshell-Jacke Big Lake ist bei jedem Wetter dank dem Material DRY PLUS Windprotect Stretch der perfekte Begleiter. Sie schützt vor Regen, Wind und ist zudem noch Atmungsaktiv da sie aus widerstandsfähigem und schnelltrockenendem Polyester mit einem elastischen Elasthan-Zusatz besteht.

Aussehen und Passform

Die Jacke habe ich in einem kräftigen dunkelblau mit dezenten Orangen Reißverschlüssen bekommen, was mir aber sehr gut gefällt. Gerade für Bergtouren und den damit oft verbundenen Temperaturschwankungen ist es wichtigen die richtige Jacke immer dabei zu haben. Die drei Frontreißverschlüsse, zwei an der Seite und eine an der Brust, bieten genug Stauraum für Energieriegel, Taschentücher oder auch das Telefon.

 Bei Wandertouren ist es vor allem wichtig, dass die Wechsel- und Ersatzkleidung nicht den Gesamten Rucksack ausfüllen und Platz für weitere wichtige Gegenstände lassen. Die Softshell-Jacke Big Lake besteht aus einem festen Material und lässt sich dennoch klein verpacken, sodass sie wenig Platz im Rucksack wegnimmt. Bis hier hin bin ich von der Verarbeitung, dem Aussehen und dem Tragegefühl der Jacke begeistert, dennoch gibt es einen kleinen Kritikpunkt.

Kritik

Die Ärmel lassen sich dank verstellbarem Ärmelbund individuell einstellen, eine wie ich finde wichtige Eigenschaft. Diese kann ich aber leider nicht nutzen, da die Ärmel für meine Arme einfach zu kurz sind und beim Ausstrecken der Arme knapp 10cm des Unterarms freigelegt werden. Würde ich eine Jacken eine Nummer größer nehmen, würde ich wohl aus der Jacke fallen.

Wasserdicht – Ja oder Nein? 

Weil man auf einer Wandertour im Gebirge durchaus von einem Gewitter überrascht werden kann, steht für mich die Abwehr gegen sinnflutartige Regenfälle an vorderster Stelle. Da sich im Testzeitraum leider keine derartigen Wettereinbrüche gezeigt haben, haben wir dennoch keine Mühen gescheut um die Jacke an ihre Grenzen zu bringen.

Versuchslabor war hierbei unser Garten. Unser Gartenschlauch diente hierbei als Regenwolke und simulierte verschieden starke Regenfälle. Ehrlicherweise fing der Test mit etwas Skepsis an, denn die Jacke ist recht dünn. Hält sie wirklich diese Wassermassen aus?

Test 1 am Ärmel

 Zum Testeinstieg fingen wir mit einem recht harten Wasserstrahl am Ärmel an und waren uns eigentlich sicher, dass die Jacke das nicht aushalten kann. Doch nach ca. 2min intensiver Wasserbestrahlung die Überraschung. Nach dem Umdrehen der Jacke sieht man lediglich im Bereich der Naht einen minimalen Wasserdurchtritt. Unser Ziel war es mit diesem Test, die Jacke gleich zu Beginn an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit zu bringen. Das die Testintensität bei diesem versuch deutlich über einem durchschnittlichen Gewitter liegt, war uns klar umso mehr bin ich überrascht, dass die Jacke dem Wasserstrahl zum größten Teil strotzte.

Test 2 die gesamte Jacke

 Aber mit diesem kleinen Test wollten wir uns nicht zufrieden geben, also wurde der
Wasserschlauch wieder angestellt aber diesmal mit einem Sprühregen der einem Gebirgsregen ähnelt. Meine Freundin stand geduldig 5min hinter mir und besprühte mich ununterbrochen mit Wasser. Während ich immer wieder den Eindruck hatte, dass das Wasser durch die Jacke tritt und es kalt wurde am Rücken, hatte meine Freundin sichtlich Spaß an dem Test. Umso überraschter war ich über das Ergebnis als ich die Jacke auszog. Mein T-shirt war am Rücken immer noch trocken und auch die Innenseite der Jacke zeigte keinerlei Wassereintritt an. Das Wasser ist sichtlich abgeperlt an meiner Jacke und der großen Kapuze.

 Als Fazit kann man hier eindeutig sagen, dass die Jacke hält was sie verspricht und einem bei jedem Regenwetter schützt. Da die Jacke so dünn ist, trocknet sie auch schnell wieder und kann so zur nächsten Wandertour eingesetzt werden.

Winddicht und Atmungsaktiv

Neben der Wasserdichtigkeit stellt für mich die Winddichtigkeit einer Jacke ein weiteres wichtiges Auswahlkriterium dar. Im Gebirge und generell beim Wandern ist es mir wichtig, wenn ich geschwitzt habe gegen Wind geschützt zu sein. So verminder ich die Möglichkeit krank zu werden oder Auszukühlen.

Da das Wetter es nicht hergegeben hat die Jacke bei Sturm zu testen, habe ich die Winddurchlässigkeit bei einem Test auf dem Mountainbike simuliert. Das Testergebnis war sher zufriedenstellend.

Als zweites habe ich die Jacke in Kombination mit dem Funktionsshirt Lafia auf dem Mountainbike getestet. Bei diesem Test hat die Jacke ihre Atmungsaktivität unterstrichen, da ich trotz großer Anstrengung nicht übermäßig geschwitzt habe und auch nicht das Gefühl hatte, dass die Jacke an mir klebt.

Abschließend kann man sagen, dass die Jacke ein perfekter Wanderbegleiter ist und einen in allen Wettersituationen sicher und geschützt ans Ziel bringt. Ich bin völlig begeistert von der Jacke und freue mich schon auf unsere Bergtouren im Juli. Als Verbesserungsvorschlag würde ich lediglich die zu kurz geratenen Ärmel benennen.

 Hier noch einmal alle Merkmale der Softshell-Jacke Big Lake

  • Wasserabweisend mit 5.000m Wassersäule
  • Atmungsaktiv 5.000g/m2 über 24h
  • Winddicht
  • Robust und langlebig dank 2-Lagen-Laminat
  • Abnehmbare Kapuze
  • 3 sichere Reißverschlusstaschen

 

 

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